Rapshonig

Rapshonig - Kaufen, Wirkung & Herstellung. Alles über das weiße Gold der Imkerei

Aktualisiert am: 02. Januar 2019 | | Werbelinks sind mit * gekennzeichnet


Rapshonig
Nicht viele Honigsorten strahlen schon allein mit ihrem Anblick aus, dass sie besonders sind und unbedingt einmal probiert werden müssen. Der Rapshonig ist zweifellos ein Honig der Spitzenklasse, der sowohl mit seinem elfenbein-weißem Farbton, als auch seinen gesunden Inhaltsstoffen und seinem einzigartigen Geschmack begeistert. Ganz egal ob Hobby-Imker, Profi-Honig-Kenner, oder Laie, der gerne seine Geschmackswelt bereichern möchte - der cremig milde Rapshonig wird ihnen nicht mehr aus dem Kopf schwirren!

Rapshonig - was macht ihn so besonders?

Um zu erkennen, dass Rapshonig eine ganz besondere Sorte ist, genügt bereits ein kurzer Blick auf den Honigtopf! Seine charakteristische, elfenbein-weiße Farbe, ist das beste Signal für jeden Feinschmecker, denn kein anderer Honig ist farblich mit diesem zu vergleichen. Die Farbe ist aber natürlich nicht das einzige Argument für den Honig - auch Eigenschaften wie der Geschmack, Inhaltsstoffe oder die Konsistenz zeichnen diese besondere Süße aus und machen den Rapshonig zu einem Genussmittel der Extraklasse.

Honig von Raps - ein vielfältiges Gewächs

Die Rapspflanze ist ein Kraut aus der Gattung der Kreuzblütengewächse und wird im Spätsommer gesät. Die Blütezeit ist dann zwischen April und Mai, wo die Rapsfelder dann in einem strahlenden Gelbton aufleuchten, denn die Blüten des Raps sind kleine, gelbe vier-Blättler, welche vertikal entlang des Stiels wachsen. Bekannt ist das Kraut hauptsächlich durch das Erzeugnis Rapsöl, welches sowohl in der Lebensmittelindustrie, wie auch als Hausmittel bekannt ist, weil es als besonders gesund gilt. Neben der Ölproduktion, wird Raps aber auch noch auf ander Arten sehr vielseitig genutzt, beispielsweise für Tierfutter, oder eben auch als Nektar-Lieferant für Bienen, welche daraus dann den wunderbaren Rapshonig herstellen!

Rapshonig - Inhaltsstoffe, Konsistenz und Farbe

Wenn man überlegt den berühmten Rapshonig anstelle von einem klassischen Blütenhonig in seine Küche einzuführen, dann interessiert man sich selbstverständlich auch für die Inhaltsstoffe und Nährwerte des weißen Goldes. Hierzu kann man nur sagen, dass auch der Rapshonig - so wie eigentlich fast alle Honigsorten - sehr reich an Mineralien, Aminosäuren und Vitaminen ist. Auch wichtige Enzyme, Proteine und Inhibine finden sich darin wieder, was den Rapshonig zu einem wahren Gesundheits-Booster macht. Durch all diese gesundheitlichen Vorteile und den süßen Geschmack, ist der Rapshonig dann gleichermaßen verlockend und wohltuend für den Körper - da vergisst man leicht, dass deutscher Rapshonig überhaupt Kalorien besitzt!
Die Konsistenz des Rapshonigs ist in der Regel besonders cremig, was sich vor allem als Süße auf dem Butterbrot perfekt macht. Wegen seines hohen Traubenzuckergehalts kristallisiert er jedoch auch schneller, als die meisten anderen Sorten, was manchen Personen am Rapshonig sogar gut gefällt.

Warum ist Rapshonig weiß?

Die einzige Frage, die da wohl noch offen bleibt, ist: warum ist Rapshonig weiß? Im Grunde ist die Antwort auf diese Frage nicht sonderlich kompliziert, oder überraschend. Die Farbe des Honigs, bezieht sich allein auf die Sorte der Blüten, welche die Bienen anfliegen, um ihren Honig herzustellen. Somit ist Blütenhonig eher gelblich, Waldhonig in der Regel rotbraun und Rapshonig bekannterweise elfenbeinfarben - die Blüte macht den Unterschied!

Rapshonig und sein Geschmack

Obwohl die ganzen Mineralien und Vitamine ein klares Argument für den Rapshonig sind, kommt es den meisten Genießern natürlich mehr auf den Geschmack des Honigs an. Über diesen können wir aber glücklicherweise ebenfalls nur Gutes berichten: Rapshonig hat ein charakteristisches Aroma, das - verglichen mit beispielsweise Blütenhonig - besonders mild ist. Seine cremige Konsistenz unterstützt diesen Eindruck dabei und macht den Rapshonig zu einem unvergleichbar sanftem Geschmackserlebnis, welcher sowohl Kindern, Kennern, als auch Neulinge auf dem Gebiet der Honig-Vielfalt eine ganz neue Seite des Honigs zeigt. Wenn es also einen Honig gibt, welcher perfekt für zukünftige Honig-Feinschmecker ist, dann ist es der milde, aber einzigartige Rapshonig!

Rapshonig - Wirkung und Gesundheit

Was die genaue Wirkung von Rapshonig auf den Körper betrifft, kann man der Forschung nach noch nicht allzu viel aussagen, jedoch ist unbestreitbar, dass seine Mineralien, Vitamine, Enzyme und Aminosäuren den Körper bereichern und stärken. Außerdem wird der Rapshonig gerne als Hausmittel im Tee, oder in heißer Milch verwendet, um Körper und Seele zu beruhigen und zu entspannen. Vor allem kranke Kinder kann man so effektiv in den Erholungsschlaf schicken und selbst Halsweh lässt sich - nach den Gesetzen der Hausmittel - mit einem Löffel der weißen Raps-Süße aus dem Glas abmildern.
Man kann unterm Strich also durchaus sagen, dass unser deutscher Rapshonig, genau wie das berühmte Propolis, gesund ist - zumindest deutlich gesünder, als jede Form des klassischen Zuckers!

Rapshonig - belastet durch Pestizide?

Wer bereits ein wenig über Rapshonig, oder generell Raps-Produkte recherchiert hat, der wird eventuell auf die Frage gestoßen sein, ob sich in Rapshonig noch Rückstände von Pestiziden befinden, da diese oft bei der Rapshonig Herstellung und Ernte als Schutz der Pflanze eingesetzt werden. Diese Bedenkenen gegegnüber dem Süßungsmittel, sind natürlich berechtigt, niemand möchte sich den Genuss seines Edel-Honigs, durch den “Beigeschmack” und die Wirkung von Chemikalien verpesten lassen! Ist aber jeder Rapshonig belastet durch Pestizide? Wir können beruhigen: Nein, natürlich ist das nicht bei jedem Produkt der Fall. Wenn man gezielt und konsequent nach einem Bio-Rapshonig sucht, kann man ganz entspannt der milden Süße verfallen, ohne sich Sorgen zu machen, denn bei der Bio-Produktion sind Gentechnik, Pestizid-Mittel und ähnliche chemische Tricksereien strengstens verboten! Lieber also 1-2 Euro mehr in die Qualität investieren und dafür auf einen sicheren Bio-Rapshonig aus Deutschland setzen!

Rapshonig - Verwendung und Aufbewahrung

Wie man Honig aufbewahrt, ist für die meisten eigentlich selbsterklärend, jedoch gibt es manche Sorten, bei denen man etwas aufpassen muss, damit sie nicht verklumpen. Rapshonig gehört eben zu den Honigsorten, welche durch ihren hohen Traubenzuckergehalt besonders schnell Kristalle bilden und somit ihre cremige Konsistenz mit einer klumpigen tauschen. Vielen Genießern gefällt und schmeckt zwar gerade das am Rapshonig so gut, aber dennoch gibt es auch Honigliebhaber, welche die Kristallisierung lieber vermeiden möchten.  
Hierfür ist ein wenig Willensstärke und Handarbeit gefragt, denn um die, sich langsam bildenden, Kristalle im Honig sukzessive wieder aufzubrechen, muss man den Rapshonig rühren!
Schon in der Herstellung wird diese Technik angewendet - Der Imker muss zuerst seinen Rapshonig schleudern und anschließend rühren, damit dieser seine streichfeste Form bekommt. Wer sein weißes Gold also auch noch einige Wochen später auf dem Butterbrot genießen möchte, der muss seinen Rapshonig cremig rühren, so wie in der Imkerei!

Rapshonig kaufen - wo ist das weiße Gold erhältlich und wie hoch ist der Preis?

Wer sich den cremig süßen Gesundmacher nach Hause holen möchte, der sollte sich gewiss sein, dass Rapshonig eine spezielle und damit eher seltene Honigsorte ist. Im Supermarkt nebenan wird man ihn kaum finden und dass man in Deutschland zufälligerweise einen Raps-Imker in der Nähe hat, ist eher unwahrscheinlich. Selbst wenn man einen solchen um die Ecke wohnen hat, bestimmt der Imker den Rapshonig Preis, was bei einer so seltenen Sorte oft auch Wucherpreise bedeuten kann. Beim Thema Rapshonig, kann man also gerne mal Gebrauch von den Vorteilen des Online-Marktes machen. Großhändler wie Amazon bieten oftmals eine zahlreiche Vielfalt an Produkten an, da sie viele Händler vereinen, wodurch auch die Chance steigt, einen guten, halbwegs regionalen und qualitativen Bio-Rapshonig zu erwerben! Einmal Tippen, Scrollen und Klicken und wenige Tage später, hat man die milde Süße des Rapshonigs bereits auf dem Küchentisch stehen!

Quellen:
  1. https://www.stimme.de/archiv/stadt-hn/sonstige-Woher-der-Imker-weiss-dass-der-Rapshonig-Rapshonig-ist;art1925,297820
  2. https://de.wikipedia.org/wiki/Raps
  3. https://www.ndr.de/ratgeber/kochen/warenkunde/Honig-Herstellung-Sorten-und-Geschmack,honig324.html
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