Honig als Heilmittel

Rezepte für Krankheiten und Wunden der Haut

Aktualisiert am: 19. November 2018 | | Werbelinks sind mit * gekennzeichnet


Honig als Heilmittel
Seit Jahrtausenden ist Honig sowohl ein fester Bestandteil unserer Ernährung als auch ein Heilmittel. Er wirkt antibakteriell und entzündungshemmend und findet vielfältige Einsatzmöglichkeiten: Zur Hautpflege, zur Wundversorgung und als Hausmittel gegen Erkältungen.
Honig besteht zwar zu einem großen Teil aus Zucker, enthält aber viele wertvolle Inhaltsstoffe. Diese sorgen nicht nur für den einzigartigen Geschmack, sondern auch für die wohltuende Wirkung von Honig.
Zwar ersetzt Honig keine Medikamente bei schlimmen Krankheiten, dennoch sollte er in der Hausapotheke nicht fehlen. Denn mit ihm kannst du viele harmlosere Erkrankungen wirkungsvoll behandeln und ihre Symptome lindern.

Diese Honigsorten haben eine heilende Wirkung

Manukahonig enthält große Mengen gesundheitsfördender Substanzen

Nach wie vor beliebt: Honig als Heilmittel

Honig ist ein vielseitiges Produkt. Sowohl als natürliches Süßungsmittel, als auch für medizinische Zwecke nutzen die Menschen ihn seit Jahrtausenden. Attraktiv machen ihn seine vielen Inhaltsstoffe und dadurch die sehr breite Palette an Einsatzmöglichkeiten: Er hemmt Pilze und Bakterien beim Wachsen, wirkt antiseptisch und entzündungshemmend und hat antioxidative Inhaltsstoffe. Auch Propolis, das Kittharz der Bienen, ist sehr wirkungsvoll gegen Bakterien und Pilze und findet entsprechend Anwendung in der Medizin und in Hausapotheken.
So findet Honig durch seine heilende Wirkung beispielsweise Verwendung bei Hautproblemen, Bluthochdruck, Erkältungen und Problemen mit der Verdauung und dem Magen. Sogar bei diabetischen Fußgeschwüren ist Honig ein wirkungsvolles Heilmittel: Einer Studie zufolge hat er in über 80% der untersuchten Fälle die Geschwüre deutlich verringert oder vollkommen geheilt. [1]
Da Honig den Blutzuckerwert nicht so stark ansteigen lässt wie Haushaltszucker, ist er für Menschen mit Bluthochdruck eine gesunde Alternative. Die Behandlung von Magengeschwüren kann durch Honig unterstützt werden, da er gefährliche Bakterien am Wachsen hindert.
Da Honig auch das Immunsystem stärkt, ermöglicht er nicht nur bei Erkältungen eine natürliche Behandlung. Auch Heuschnupfen soll durch ihn gelindert werden, jedoch wurde dieser Effekt noch nicht wissenschaftlich bestätigt. Gegen die typischen Erkältungsbeschwerden wie Husten und Heiserkeit hilft er aber besonders gut.

Honig kann vieles – aber nicht alles

Honig und insbesondere Manuka-Honig besitzen eine Vielzahl an positiven Wirkungen auf den Körper. Dennoch ist er kein Wundermittel. Wenn du aber ein paar grundlegende Dinge beachtest, kannst auch du von den vielen positiven Effekten profitieren und deine Gesundheit fördern:
Verwende auf jeden Fall unbelasteten Honig. Eine Studie des BUND zeigte 2016, dass jeder zweite Honig im Supermarkt mit Pestiziden belastet ist. Hier lohnt es sich also, nur einen wirklich guten Honig zu kaufen, den du ohne Sorgen verwenden kannst. [2]
Kinder unter einem Jahr sollten noch keinen Honig essen, denn als Naturprodukt kann dieser das Bakterium Clostridium botulinum enthalten, welches negative Effekte auf den Körper haben kann. Erwachsene haben ein ausreichend starkes Immunsystem gegen das Bakterium, Kinder unter 12 Monaten könnten jedoch an einer Lebensmittelvergiftung erkranken.
Honig besteht zu 80% aus Zucker. Er ist gesund, liefert bei unausgewogener Ernährung aber mehr Energie, als der Körper braucht, und gefährdet zudem die Zähne. Wenn du deine Gesundheit nicht mit zu vielen Kalorien gefährden willst, iss ihn also nur in Maßen und denke ans Zähneputzen.
Wenn du Allergiker bist, solltest du vorsichtig sein, da im Honig befindliche Pollen evtl. allergische Reaktionen auslösen können. Dies geschieht aber zum Glück nur in sehr seltenen Fällen.
Wenn die Symptome nicht besser werden, solltest du auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen. Honig kann deine Genesung unterstützen, ist aber kein Wundermittel gegen jede Krankheit.

Honig als Heilmittel in der Geschichte

Die süße Nahrung der Bienen gehört seit mindestens 8.000 Jahren auf den Speiseplan der Menschen. So alt sind nämlich die Zeichnungen von Honigjägern in den berühmten Cuevas de la Araña, einer Gruppe von Höhlen in Spanien. Eine Höhlenmalerei zeigt eine Person mit Sammelgefäß, die den Honig eines, auf einem Baum lebenden Bienenvolkes, erbeutet. Vor etwa 7.000 Jahren begannen die Menschen schließlich gezielt Bienen zu halten. Um 3.000 v. Chr. war Honig so bedeutend, dass er in Ägypten sogar als Speise der Götter galt. [3]
Wann genau die Menschen erkannten, dass sie Honig als Heilmittel auch für ihre Gesundheit nutzen können, ist nicht sicher. Eine Tontafel mit Keilschrift der Sumerer von etwa 2.100 bis 2.000 v. Chr. listet Rezepte für Medikamente und Salben auf, von denen eines Honig enthält. Der Papyrus Edwin Smith, bekannt als das „Wundenbuch“, führt ebenfalls Honig als Bestandteil von Medikamenten auf. Historiker vermuten, dass das Wissen dieses Papyrus auf den Arzt Imhotep zurückgeht, der 2.600 v. Chr. lebte. Es finden sich weitere Rezepte mit Honig in verschiedenen Papyrii und Schriften aus Griechenland und Rom.
Auch im Mittelalter wurde Honig für die Wundversorgung verwendet. Das älteste, noch erhaltene, Buch der Klostermedizin in Deutschland aus der Zeit von Karl dem Großen, das Lorscher Arzneibuch, führt ebenfalls Honig als Bestandteil der Medizin auf. Es gab keine Zeit, in welcher Honig nicht einen festen Platz in der Medizin hatte. Bis 1988 gab es Wundsalben, die Honig enthielten. Viele der heutigen medizinischen Produkte, die noch immer Honig als Bestandteil haben, verändern diesen allerdings so sehr, dass die Honigverordnung ihn nicht mehr als Honig anerkennt. [4]

Manuka-Honig als Heilmittel

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Wenn es um die Heilwirkung von Honig geht, kommt man an Manuka-Honig nicht vorbei. Noch ist dieser besondere Honig in Deutschland relativ unbekannt, jedoch ändert sich dies langsam. Sammeln können ihn ausschließlich Bienen in Neuseeland und in einigen kleinen Bereichen in Australien, denn nur hier wächst die Südseemyrthe. Ausschließlich ihre Blüten liefern den begehrten Nektar.
Faszinierender als sein besonderer Herkunftsort, ist auch die einzigartige Wirkung des Manuka-Honigs, die ihn von allen anderen Honigsorten unterscheidet: Von allen bekannten Honigsorten hat er den höchsten MGO-Gehalt. Dieser Wert gibt den Methylglyoxal-Wert und damit die Qualität des Honigs an. Für die medizinische Verwendung sollte dieser Wert bei mindestens 400 liegen.
Manuka-Honig kostet deutlich mehr als herkömmlicher Honig: Der Preis für 1 kg liegt, je nach Qualität, zwischen 100€ und 200€.

Die besondere Wirkung des Manuka-Honigs

Die Heilwirkung, die jede Honigsorte hat, ist im Manuka-Honig deutlich verstärkt. Dies liegt nicht nur am Wasserstoffperoxid, das enthalten ist, sondern vor allem an dem Inhaltsstoff Methylglyoxal. Dies ist ein Abbauprodukt von Zucker, das nur entsteht, wenn der Bestandteil Dihydroxyaceton im Nektar der Südseemyrthe in den Bienenwaben dehydriert. Manuka-Honig kann also nur in den Bienenstöcken auf Neuseeland und Australien entstehen.
Um die Wirkung dieses besonderen Honigs zu verstehen, werden zunehmend Studien durchgeführt. [6] In Neuseeland wird er in Krankenhäusern eingesetzt, wo seine antibakteriellen Inhaltsstoffe die Wundheilung der Patienten beschleunigen. Auch bei Atemwegsinfektionen kommt dieser Honig zum Einsatz.
Studien in Deutschland ergaben, dass sogar antibiotikaresistente Stämme des Bakteriums Staphylococcus aureus durch den Honig am Wachstum gehindert wurden. [7]
Krebspatienten, die durch Chemotherapien ein geschwächtes Immunsystem haben, können ebenfalls vom Einsatz des Honigs profitieren.

Und wie kannst du den Honig außerhalb von Krankenhäusern nutzen? Zum einen kannst du ihn wie anderen Honig auch essen, oder in der Hausapotheke nutzen. Er hilft aber auch dabei, Influenza-Viren daran zu hindern sich auszubreiten. Täglich ein Teelöffel voll Manuka-Honig ist eine gute Prophylaxe gegen die jährliche Grippewelle. [8]

Qualitätsnachweise und Probleme mit Fälschungen

In Neuseeland wird statt des MGO-Wertes der UMF verwendet. Diese Abkürzung steht für den „Unique Manuka Factor“, den einzigartigen Manuka-Effekt. Beide Werte kann man ineinander umrechnen. Fehlen sie auf einem Glas mit Manuka-Honig, handelt es sich wahrscheinlich um eine Fälschung. Zudem wird der Honig inzwischen häufiger gestreckt, da die Nachfrage größer ist als das Angebot.

Welche Honigsorte solltest du auswählen?

Manuka-Honig hat trotz der einzigartigen Wirkung und aller Vorteile für die Gesundheit einen Nachteil: Er ist sehr teuer.
Das heißt zum Glück aber nicht, dass du darauf verzichten musst, das Bienenprodukt für deine Hausapotheke zu nutzen. Denn auch der herkömmliche Honig unserer europäischen Bienen ist ein wertvolles Mittel für deine Gesundheit.
Je nach Sorte hat ein Honig eine andere Zusammensetzung an Inhaltsstoffen und wirkt dementsprechend etwas anders. Auch innerhalb einer Honigsorte gibt es leichte Unterschiede: Denn bei der Honiggewinnung wirken ganz unterschiedliche Faktoren auf den Honig ein, so dass es von Jahr zu Jahr kleinere Schwankungen geben kann.
Für den Einsatz in der Hausapotheke ist die Zusammensetzung des Zuckers im Honig fast nie relevant, da es hier auf die anderen Inhaltsstoffe ankommt. Dunkle Honigsorten enthalten dabei mehr Spurenelemente wie Eisen, Jod oder Mangan als helle Sorten, wodurch sie ein wertvolles Nahrungsmittel sind. Auch soll ihre Heilwirkung ein wenig stärker sein als die von hellen Sorten.

Diese Honigsorten haben eine heilende Wirkung

Manukahonig enthält große Mengen gesundheitsfördender Substanzen

Honig als Heilmittel für die Haut

Nicht nur zur Hautpflege ist Honig optimal geeignet. Auch bei Hautproblemen wie Schuppenflechte oder Herpes kann er Linderung verschaffen. Deshalb ist er oft Bestandteil entsprechender Cremes und Salben.
Dazu brauchst du keine teuren Lotionen. Trage den puren Honig auf die entsprechenden Hautpartien auf, lasse ihn einwirken und wasche ihn mit warmen Wasser ab. Gegebenfalls kannst du ihn mit etwas Wasser oder Milch verdünnen, damit er sich besser auftragen lässt.
Auf irritierte Haut wirkt Honig reinigend und beruhigend. Zudem werden Mitesser durch die entzündungshemmende und antibakterielle Wirkung vorgebeugt.

Honig als Heilmittel bei Wunden

Kennst du die Aussage, dass Wunden am besten an der Luft heilen? Tatsächlich weiß man inzwischen, dass ein sogenanntes „Wundklima“ noch besser ist. Das ist ein feuchtes Milieu, in das keine Bakterien eindringen können. Ein gutes Wundklima verringert bei großen Verletzungen sogar die Narbenbildung.
Honig ist ideal geeignet, um dieses Wundklima zu erschaffen. Er hemmt das Bakterienwachstum in der Wunde und verhindert so Infektionen. Bei großen Wunden verringert er auch die Geruchsbildung, und auch der Verbandswechsel ist für den Patienten deutlich angenehmer. Nicht zuletzt enthält Honig geringe Mengen Wasserstoffperoxid. Diese sind zwar für Menschen nicht schädlich, für Bakterien dafür umso mehr.
Auch Brandverletzungen können sehr gut mit Honig behandelt werden. Auch hier hat sich insbesondere der Manuka-Honig bewährt.

Vorsicht bei offenen Wunden

Die antibakterielle Wirkung von Honig verlockt dazu, selbst offene Wunden damit zu behandeln. Davon solltest du allerdings absehen. Denn der Honig kann noch Verunreinigungen enthalten, die wiederum die Heilung verlangsamen oder sogar Komplikationen verursachen. Der Honig aus dem Glas ist deshalb nicht für die Wundbehandlung geeignet. Das gilt auch, wenn du ihn nicht im Supermarkt kaufst, sondern direkt beim Imker deines Vertrauens.
Dennoch dient Honig als Heilmittel in der Medizin. Dafür wird er mit einer Gammastrahlenbehandlung desinfiziert, so dass er absolut keimfrei ist. Ihn zu erhitzen, würde nicht funktionieren, denn bei über 40° werden nahezu alle wertvollen Inhaltsstoffe des Honigs zerstört. In jedem Fall gilt: Bei größeren Verletzungen und schweren Verbrennungen solltest du umgehend einen Arzt aufsuchen.

Zimt und Honig als Heilmittel

Als sehr wirkungsvoll gegen Erkältungen und zur Unterstützung des Immunsystems hat sich die Mischung von Zimt und Honig als Heilmittel erwiesen. Schon einzeln wirken sie positiv auf die Gesundheit. Kombinierst du beide Nahrungsmittel, kommen zu den Vorzügen des Honigs auch die wertvollen Eigenschaften des Zimts hinzu.
Zimt wirkt ebenfalls antibakteriell und hat antioxidative Eigenschaften. Er unterstützt die Regulierung des Blutzuckers ebenso wie die der Cholesterinwerte. Auf die Verdauung hat er eine beruhigende Wirkung, und nicht zuletzt hilft er, Infektionen vorzubeugen.
Eine Mischung aus Zimt und Honig ist ideal, um z.B. dein Immunsystem zu stärken und deinen Cholesterinspiegel zu senken. Sie schützt aber auch dein Herz und beugt Herzkrankheiten vor, zudem kann sie positiv bei Verdauungsproblemen wirken. Auch gegen Schmerzen hilft eine solche Mischung und lindert Gelenkprobleme.
Wenn du Zimt verwenden möchtest, solltest du den gesünderen Ceylon-Zimt wählen, anstelle des Cassia-Zimts. Denn Cassia-Zimt enthält sehr viel Cumarin, der zu Entzündungen führen oder bei Menschen mit Leberschäden diese verschlimmern kann. Ceylon-Zimt enthält hingegen kaum Cumarin.

Honig als Heilmittel: Rezepte für Deine Hausapotheke

So vielfältig, wie Honig einsetzbar ist, so vielfältig sind auch die Rezepte. Grundlegend spricht nichts dagegen, Rezepte auszuprobieren, solange sie nichts enthalten, worauf du allergisch reagierst. Informiere dich aber vorher gut. Denn manche Zutaten sind zwar natürlich, aber dennoch reizend oder gar ungesund. Teebaumöl ist ein Beispiel dafür.

Honig und Kaffee gegen chronischen Husten

Die Kombination beider Lebensmittel, Honig und Kaffee, kann Menschen mit chronischem Husten eine wirkungsvollere Linderung verschaffen als Cortison. Zu diesem verblüffenden Ergebnis kamen Wissenschaftler im Iran. Eine Gruppe von Patienten musste dreimal am Tag ein Glas heißes Wasser, in dem ein Esslöffel einer Paste aus 500g Honig und 70g Instantkaffeepulver aufgelöst war, trinken. Nach einer Woche husteten die Patienten signifikant weniger als jene, die mit Cortison behandelt wurden.
Neben der Wirkungsweise von Honig weist Kaffee schmerz- und entzündungshemmende Eigenschaften auf, weshalb die Kombination eine so erfolgreiche Wirkung sein dürfte. [5]

Honigwasser für die Verdauung

Honigwasser kannst du ganz leicht selbst herstellen, indem du einen Esslöffel Honig in einem Glas warmen Wasser auflöst.
Morgens getrunken hilft es, die Darmfunktion zu verbessern. Bauchschmerzen und Blähungen wirst du dadurch schnell los. Häufig lässt es dich sofort fit fühlen und vermindert den Hunger auf Süßigkeiten, der sonst im Laufe des Tages eintritt. Dadurch kann es dich auch beim Abnehmen unterstützen. Nicht zuletzt stärkt es das Immunsystem und senkt den Cholesterinspiegel.
Trinkst du das Honigwasser abends, hilft es, Wassereinlagerungen zu verhindern. Dadurch entlastetst du deinen Nieren und deine Blase.

Zimt und Honig als Allrounder

Die Kombination aus Zimt und Honig hilft bei vielen Problemen. Um davon zu profitieren koche einen Liter Wasser auf und rühre 20g Ceylon-Zimt unter. Wenn die Mischung für eine Dreiviertelstunde durchgezogen ist, ist sie auch soweit abgekühlt, dass du 50g Honig unterrühren kannst. Trinke von dieser Mischung morgens und abends eine Tasse.

Bei Durchfall liefert Honig Elektrolyte

Statt auf Cola und Salzstangen zu setzen, solltest du bei Durchfall lieber zu Honig greifen. Koche dafür einen Liter Wasser auf, damit du einen Teelöffel Salz darin lösen kannst. Nachdem das Salzwasser auf Zimmertemperatur abgekühlt ist, rührst du zwei Esslöffel Honig unter. Trinke diese Mischung über den Tag verteilt.
Das Salz hilft, den Mineralverlust auszugleichen. Der Honig wiederum hilft mit seiner entzündungshemmenden und antibakteriellen Wirkung, die Ursache des Durchfalls zu beseitigen.

Honig als Zutat für Hustensaft

Einen festen Platz hat Honig als Heilmittel in verschiedenen Rezepten für Hustensäfte.
Wenn du ein wenig Zeit hast und dich auf die Erkältungszeit vorbereiten willst, kannst du einen Sirup aus Honig und Spitzwegerich ansetzen. Schneide saubere Spitzwegerich-Blätter in feine Streifen und zerdrücke sie mit einem Stößel. Fülle sie dann in ein sauberes Glas, übergieße sie mit Honig und lasse alles für vier Wochen an einem hellen Ort stehen. Dann siebe alles durch und fülle den Sirup in ein neues Glas. Du kannst ihn bei Bedarf auch mit Zitronensaft verdünnen.
Wenn es schnell gehen muss, ist ein Hustensirup aus Honig und Zwiebelsaft ideal. Schäle dafür eine kleine Zwiebel und würfle sie fein, ehe du sie in ein Gefäß gibst und zwei Esslöffel Honig darüber gibst. Lass dies ein paar Stunden oder über Nacht ziehen, ehe du die Flüssigkeit abgießt. Von dieser nimmst du über den Tag verteilt je einen Teelöffel.

Honig und Zitrusfrüchte bei Erkältung

Dieses Rezept für Honig als Heilmittel soll aus der chinesischen Medizin stammen. Suche dir dafür Zitrusfrüchte aus, die du magst, und wasche sie gründlich. Schneide sie in feine Streifen und fülle sie mit der gleichen Menge Honig in ein sauberes Einmachglas. Diese Mischung muss jetzt vier bis sechs Wochen an einem warmen Ort ziehen.
Wenn eine Erkältung im Anmarsch ist und du Probleme mit Halsschmerzen oder den Atemwegen bekommst, löse einen Teelöffel dieser Mischung in warmen Wasser auf und trinke sie.

Honig gegen trockene und rissige Haut

Insbesondere im Winter leiden viele Menschen an trockener und rissiger Haut an Händen und Füßen. Zum Glück kann Honig auch hier für Abhilfe sorgen.
Für die Handpflege mische zwei Esslöffel warmes Öl mit einem Teelöffel Honig. Massiere dies vor dem Schlafengehen in deine Hände ein. Damit nicht nachts das ganze Bett etwas von der Mischung abbekommt, ziehe nach dem Auftragen Baumwollhandschuhe an.
Gegen raue Haut an den Füßen hilft ein Peeling aus Meersalz und Honig. Mische beide Zutaten zu gleichen Teilen und massiere es gründlich auf den rauen Hautstellen ein. Spüle die Reste mit warmen Wasser ab.

Quellen:
[1] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20646771
[2] https://www.bund.net/fileadmin/user_upload_bund/publikationen/umweltgifte/bienenhonig_testergebnisse.pdf
[3] https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Imkerei#Altertum
[4] https://www.online-zfa.de/fileadmin/user_upload/Heftarchiv/ZFA/article/2015/04/F7771FAD-4228-49F8-BABC-DFC720086B87/F7771FAD422849F8BABCDFC720086B87_saenger_wundbehandlung_mit_honig_1_original.pdf
 [5] https://www.lungenaerzte-im-netz.de/news-archiv/meldung/article/naturheilmittel-aus-honig-und-kaffee-erstaunlich-wirksam-gegen-reizhusten/
[6] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/?term=manuka+honey
[7] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4307217/
[8] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24880005
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