Manukaöl

Kaufen, Anwendung & Wirkung | Das Heilmittel aus Neuseeland – Das traditionelle Heilmittel der Maoris

Zwei Phiolen Manukaöl auf Tisch
Der Manuka Baum, auch als Südseemyrte oder als neuseeländischer Teebaum bekannt, wird hierzulande vor allem mit Honig in Verbindung gebracht. Der Manuka Honig schmeckt nicht nur ganz besonders, sondern enthält auch noch zahlreiche vitale Inhaltsstoffe, darunter das einzigartige MGO und besitzt zudem eine starke antibakterielle Wirkung. Manuka ist in den bergigen Regionen Neuseelands, sowie im Südosten von Australien heimisch. Sowohl Manuka Honig, als auch das Manuka Öl werden zur Desinfektion sowie zur Unterstützung des Heilungsprozesses von Wunden und Entzündungen eingesetzt. Sogar gegen einige Krankheitserscheinungen wie Erkältungen, Blasenentzündungen oder auch innere und äußere Infektionen ist Manuka ein altbewährtes Mittel. Sowie der Manuka Honig, der in den Tee und auf das Brot am Morgen kommt oder in eine Creme gemischt auf die Haut, wird das Manukaöl ebenfalls zu vielen verschiedenen Zwecken eingesetzt. Was man mit dem hochwertigen ätherischen Öl machen kann, welche Wirkung es auf den Menschen hat, wie es angewendet wird und wo man das natürliche Wundermittel kaufen kann, wird im Folgenden erklärt.
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Der Ursprung von Manuka Öl

Die Maori, die Ureinwohner Neuseelands, verwenden in ihrer traditionellen Medizin die Blätter und die Rinde des Manuka Baums sowie den Manuka Honig, den die Honigbienen der Region produzieren. Als die Zuwanderung in die Regionen begann, nutzten auch Farmer und Landwirte die positiven Eigenschaften von Manuka. Sie verfütterten beispielsweise den gewonnen Manuka Honig an ihre Tiere, um sie gesund zu halten.
Das, aus dem Manuka gewonnene, Öl verfügt über eine außergewöhnliche Wirksamkeit. Obwohl es mit dem australischen Teebaum direkt verwandt ist, besitzt es eine 40-mal stärkere antimikrobielle Wirkung. Das Manukaöl enthält zudem zahlreiche essenzielle Nährstoffe. Die Kombination der vielen verschiedenen Wirkstoffe in sehr hoher Konzentration ermöglicht das breit gefächerte Einsatzgebiet. In der Regel wird das Manukaöl gerne zur Behandlung von Hautproblemen und Erkältungskrankheiten eingesetzt.

Die Gewinnung und Struktur von Manuka Öl

Wie Manuka Honig hergestellt wird, unterscheidet sich nicht von anderen Honigsorten. Die Honigbienen der Region sammeln den Blütennektar auf, bringen ihn in ihr Nest und lagern ihn in den Waben ab. Dort reift er zu einem der meist begehrtesten Honigsorten dieser Welt heran. Das Manukaöl ist ein ätherisches Öl, das aus den Blättern und Zweigen des Manuka Baums, mittels einer Wasserdampfdestillation, gewonnen wird[1]. Sowohl das Öl, als auch der Honig des Manuka Baums können zur Behandlung von äußeren und inneren Leiden eingesetzt werden, in der Regel kommt es bei Akne, Schuppenflechte, Neurodermitis, Nagelpilz und Fußpilz zur Verwendung. Manukaöl ist eine hellgelbe bis gelbbraune Flüssigkeit mit honigartigem Geruch.
Das Manukaöl ist in Alkohol löslich, in Wasser aber unlöslich. Der Flammpunkt von Manukaöl liegt bei 98,6 °C, damit ist es eines der hitzeresistenten ätherischen Öle, die es gibt[2]. Somit kann man das hochwertige Öl durchaus in ein warmes Bad für die Hautpflege oder in warmes Wasser zum Inhalieren geben. Zudem ist Manukaöl reich an Terpenen, die natürlich als sekundäre Inhaltsstoffe in Organismen vorkommen[3].

Die Begehrtheit von Manuka Produkten

Mit der steigenden globalen Nachfrage erhöhte sich der Preis für ein Kilo innerhalb von wenigen Jahren um knappe 300 Prozent. Es stieg nicht nur die Anzahl der Imker und die damit verbundene produzierte Menge an Manuka Honig stark an, sondern auch die Zahl der Fälschungen. Mit der steigenden Nachfrage und anwachsenden Produktion, stieg auch der Konkurrenzkampf an. Der Ursprung der Manuka Produkte liegt besonders in Neuseeland, wo die begrenzte Zahl an Manuka Bäumen zu zahlreichen Konflikten und steigender Kriminalität im Manuka Geschäft führte. Während den Konflikten rund um Manuka wurden allein im Jahr 2015 mehrere hundert Bienenvölker gestohlen und sogar vergiftet[4]. Neben einigen Fälschungen auf dem Markt sind auch Mischsorten erhältlich. In diesen Fällen werden zum Honig andere Honigsorten oder zum Manukaöl weitere Öle hinzu gemischt. Zwar sind in der Regel keine Nebenwirkungen zu erwarten und Risiken sind ebenfalls nicht bekannt, da meinst alle Bestandteile natürlichen Ursprungs sind, allerdings wird so die Wirksamkeit beeinträchtigt.

Die Merkmale von Manuka Öl

Das Öl des Manuka Baums versprüht einen angenehmen Duft der Neuseelandmyrte Blüten, das Aroma ist  leicht erdig und mild-süßlich. Gerüche und Farben haben in der Flora und Fauna eine große Bedeutung für das Überleben. Der Manuka Baum schützt sich mit seinem starken Duft vor Feinden und aufgrund der hohen Resistenz ist er gegen Pilzbefall, Parasiten, Keime und Bakterien bestens geschützt. Diese Schutzfaktoren verleihen auch dem Manukaöl seine einzigartige Wirkung. Bereits der Geruch von Manukaöl wirkt positiv auf den menschlichen Organismus. Eine Aromatherapie basiert darauf, dass mit Düften der Körper behandelt und die Seele beruhigt wird. Manukaöl hilft somit nicht nur bei physischen Beschwerden, sondern kann auch psychische Leiden lindern. Öle wirken ähnlich wie Hormone als Botenstoffe und beeinflussen somit die Steuerung unserer Organe. Sie haben hemmende, beruhigende aber auch anregende Eigenschaften.

Die Kostbarkeit von Manukaöl

Es zählt zu einem der kostbarsten Teebaumöle der Welt und ist in der Medizin vor allem für seine antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung bekannt. Das Manukaöl wird direkt auf die Haut aufgetragen, es gilt als sehr hautverträglich und kann somit selbst bei starken Hautirritationen problem- und reizlos aufgetragen werden. Bei Erkältungen wird das, in Wasser heiß gemachte, Öl inhaliert und dazu idealerweise eine Tasse heißer Tee samt Manuka Honig getrunken.
Das Manuka Öl hat eine Vielzahl an positiven Eigenschaften und im Gegensatz zu dem australischen Teebaumöl keine Nebenwirkungen, da es nur einen sehr geringen Anteil an Cineol aufweist. Unter Umständen kann dieser Stoff, der in anderen ätherischen Ölen in höherer Dosis enthalten ist, bei einigen Personen zu Nebenwirkungen und Allergien führen. Dennoch ist es ein vitaler Wirkstoff, welcher aus den Blättern des Eukalyptusbaums gewonnen wird. Er wird zur Behandlung von Symptomen bei einer Bronchitis, bei schweren Erkältungskrankheiten, Erkrankungen der Atemwege, als auch zur zusätzlichen Behandlung bei chronischen und entzündlichen Erkrankungen der Atemwege eingesetzt[4].

Die Rückkehr zu alten Behandlungsmethoden - Manukaöl Erfahrung

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Die meisten Manukaöle, wie zB. unser Vergleichssieger von Biomedi, können die Abtötung von Hautinfektionen unterstützen.
Es liegt im Trend, sich wieder mehr auf alte Hausmittel zur Behandlung von verschiedenen Leiden zu konzentrieren. Während beispielsweise auch die Plastiktüte immer unbeliebter wird und Papiertüten wieder in Mode kommen, findet sich das gleiche Spiel auch in der Medizin, Pflege und Ernährung wieder. Das Manukaöl wurde bereits vor langer Zeit zur Behandlung von Zahnfleischentzündungen bei Seeleuten und den Ureinwohner der Region eingesetzt. Die Blätter der Südseemyrte wurden aufgebrüht und als Tee getrunken, der bei Magen- sowie Darmkrankheiten schnell Linderung und Verbesserung brachte. Die Heilpflanze geriet aber über lange Zeit in Vergessenheit, erst in den 20er Jahren wurde der Manuka Baum und dessen heilende Wirkung wiederentdeckt. Nachdem der Manuka Baum nur in der Region vorkommt, ist es dem Rest der Welt verwehrt, beispielsweise die Blätter aufzukochen.

Die Neuseelandmyrte in der westlichen Medizin

Während die Maori den Manuka Baum niemals den Rücken kehrten und ihn kontinuierlich nutzten, war es für die westliche Medizin der australische Chemiker Dr. R. Penfold, der herausfand, dass Manuka sehr effizient gegen Bakterien und Infektionen aller Art hilft. In den folgenden Jahren gab die neuseeländische Regierung zahlreiche Forschungen in Auftrag, in welchen der Manuka Baum genauestens untersucht wurde, um die vitalen Wirksamkeiten zu belegen. Die Studien schossen aber über das Ziel hinaus und es kam heraus, dass die Pflanze ein Wundermittel der Heilung ist. Seitdem subventioniert die Regierung von Neuseeland die Produktion, Vermarktung und den Verkauf von Manuka Öl.

Die Manukaöl Anwendung

Die positiven Eigenschaften von Manukaöl und dessen Wirkung sind sehr vielseitig, es wirkt beispielsweise desinfizierend und antiseptisch. Im direkten Vergleich zu anderen ätherischen oder Teebaumölen wirkt es deutlich stärker und effektiver gegen grampositive Bakterien, wie zum Beispiel Listerien, Streptokokken oder Bacillus. Der starke antibakterielle Effekt basiert auf den sogenannten Triketonen Flaveson, Isoleptospermon und Leptospermon, welche ein natürlicher Bestandteil im Manukaöl sind. Das ätherische Manukaöl ist sehr gut hautverträglich und kann entweder unverdünnt oder mit anderen Ölen gemischt innerlich und äußerlich angewendet werden. Es ist ein reines Produkt der Natur, das frei von Schad- oder Zusatzstoffen ist.

Manukaöl auf der Haut

Aufgrund der desinfizierenden Wirkung kann Manukaöl sogar auf offene Wunden aufgetragen werden. Manuka ist oftmals ein Bestandteil von ätherischen Ölmischungen als auch von verschiedenen Produkten für die Hautpflege. Zwar sind auch Haarpflegemittel mit Manuka erhältlich, welchen eine positive Wirkungsweise nachgesagt wird, allerdings gibt es aktuell noch keine eindeutigen Hinweise darauf, dass dadurch die Gesundheit der Haare gefördert wird. Dennoch hilft das Manukaöl bei der Kopfhautpflege und wird mittlerweile auch von Friseuren empfohlen. Manukaöl pflegt trockene Kopfhaut und kann so sehr wirksam gegen Schuppen oder Kopfhautjucken helfen. Das Manuka Öl wirkt antibakteriell und wird aus diesem Grund auch bei Lippenherpes gerne eingesetzt. Es hat einen positiven Einfluss auf das Immunsystem und weist eine sehr gute antimikrobielle Wirkung auf. Es ist das ätherische Öl, das sogar gegen verschiedene antibiotikaresistente Staphylococcus Arten effektiv ist.

Manukaöl bei Nagelpilz

Manukaöl ist antimykotisch, das bedeutet, es besitzt Eigenschaften, die das Absterben von Pilzen heirbeiführen. Manukaöl gegen Nagelpilz ist eine natürliche und alternative Maßnahme zur Behandlung des lästigen Begleiters. Die Beschwerden von Fußpilz und Scheidenpilz werden damit effektiv gelindert und der Pilzbefall kann deutlich verbessert werden.

Manukaöl gegen Pickel

Manukaöl wird zur Behandlung von verschiedenen Beschwerden auf der Haut eingesetzt. Neben der Desinfizierung von offenen Wunden wird es auch gegen Akne, Warzen und Pickel eingesetzt. Gegen Pickel wird das Manukaöl örtlich auftragen, entweder mit dem gereinigten Finger, einem Wattepad oder einem Wattestäbchen. Die Wirkstoffe im Manukaöl desinfizieren die Hautstelle und verhindern, dass sich die Pickel weiter entzünden. Das ist besonders bei offenen Pickeln sehr wichtig. Bei einem gerade frisch ausgedrückten Pickel sollte umgehend ein Tropfen Manukaöl auf die betroffene Stelle aufgetragen werden, sodass die Heilung schnell eintreten kann, ohne dass, eine neue Infektion droht.

Manukaöl gegen Warzen und Akne

Das Prozedere wird solange wiederholt, bis die Pickel verschwunden sind. Handelt es sich um Akne, eine chronische Erkrankung, sollte genauso vorgegangen werden und die entzündeten Hautstellen mit Manukaöl direkt behandelt werden. Allerdings ist Akne eine Krankheit, die ihren Ursprung im Inneren hat. Nur eine gesunde Ernährung und viel Bewegung können die Entzündungswerte sowie Allergene in der Umgebung und der Nahrung ausgleichen.

Manukaöl für äußere Beschwerden und innere Anwendung

Manukaöl gegen äußerliche Beschwerden wie Akne und Pickel ist deshalb so wirksam, weil es zum einen desinfiziert, also die Bakterien und Keime abtötet, und zum anderen, weil es die Regeneration der Haut fördert. Ein weiterer Vorteil ist, dass Manukaöl voll und ganz natürlich ist. Es ist ein Naturprodukt, das im Gegensatz zu kosmetischen oder pharmazeutischen Mitteln keine Nebenwirkungen zeigt oder sogar Schadstoffe enthält. Aufgrund dessen kann Manukaöl auch bei inneren Krankheiten, Leiden und Beschwerden genutzt werden. Dazu ist es von Vorteil, die essentiellen Inhaltsstoffe von Manukaöl zu kennen.

Essenzielle Inhaltsstoffe von Manuka und wie sie auf den Organismus wirken

Die Zusammensetzung der Wirkstoffe des Manukaöls bestimmen deren Gehalt und die Wirksamkeit des ätherischen Öls. Die Inhaltsstoffe vom australischem Teebaum und des neuseeländischen Manuka unterscheiden sich in wesentlichen Punkten. Das macht auch deutlich, warum Manukaöl besser verträglich ist und intensiver wirkt.

Sesquiterpene

Sesquiterpene sind zu etwa 60 bis 70 Prozent in Manukaöl enthalten. Sie wirken im menschlichen Körper auf die ausgeschütteten Histamine. Histamine sind für den Juckreiz sowie der Entzündungsreaktionen, die im Zusammenhang mit Allergien stehen, verantwortlich. Des Weiteren beschleunigen Sesquiterpene die Wundheilung und fördern die Regeneration von Haut und Schleimhäuten. Wird Manukaöl äußerlich aufgetragen beruhigt es gereizte und irritierte Hautstellen. Neurodermitis und Schuppenflechte gehören ebenfalls zum Einsatzgebiet von Manuka. Es hilft schnell und effektiv, da es sehr gut hautverträglich ist und über die richtigen Inhaltsstoffe zur Behandlung verfügt.

Triketone

Triketone sind zu etwa 25 Prozent im Manukaöl enthalten und sind laut aktuellen Forschungen nur in Manuka nachgewiesen worden. Sie haben eine außerordentlich positive Wirkung auf Infekte und Pilzerkrankungen. Triketone regenerieren nicht nur die Haut und die Schleimhäute, sondern bauen diese komplett neu auf, sie fördern die Wundheilung und regen das zentrale Nervensystem an. Zudem wirken sie auf die Hirnaktivität und haben somit einen direkten Einfluss auf die Konzentrationsfähigkeit.

Sesquiterpenoleca

Diese Stoffe stellen knapp 5 Prozent in Manukaöl dar. Der Bestandteil wirkt auf die erregenden und dämpfenden Transmitterstoffe regulierend und hat positive Effekte auf die Hirnanhangdrüse. Die Hirnanhangdrüse hat einen direkten Einfluss auf den Hormonhaushalt im Körper, die Sesquiterpenoleca unterstützen die Regulierung. Der Hormonhaushalt ist wiederum eine der wichtigsten Voraussetzung für ein intaktes und gesundes Immunsystem.

Monoterpene

Die Monoterpene machen nicht einmal ganze drei Prozent des Manukaöls aus. Sie regen den Körper sehr stark zur Produktion von entzündungshemmenden Stoffen an. Auch deshalb ist Manukaöl das Mittel gegen Infektionen.

Cineol

Ein Stoff, welcher in beinahe allen ätherischen Ölen vorkommt, ist das sogenannte Cineol. Damit ist auch Vorsicht geboten, denn bei einer Überdosierung kann der Wirkstoff zu Hautirritationen führen. Allerdings ist in Manukaöl, mit gerade einmal 0,17%, nur ein sehr geringer Anteil von Cineol enthalten, andere Teebaumöle weisen einen Anteil von 2 bis zu 7 Prozent auf. Aufgrund dessen ist Manukaöl deutlich besser verträglich. Der Wirkstoff hilft bei Atembeschwerden, Erkältungen und ähnlichen Symptomen.

Manukaöl gegen Karies und Zahnfleischentzündungen

Dank seiner antibakteriellen und entzündungshemmenden Eigenschaften hilft Manukaöl, Karies vorzubeugen und zu bekämpfen. Manukaöl hilft gegen Zahnfleischentzündungen wie Stomatitis oder Gingvitis und lindert die dazugehörigen Beschwerden. Verschiedene Studien, darunter auch von dem renommierten Department of Microbiology in Tokyo, zeigen, dass bereits eine 0,2-prozentige Mischung von Manukaöl ausreicht, um gefährliche Bakterien im Mundraum effizient abzutöten, ohne dass, dabei Probleme oder Risiken für die Mundschleimhaut bestehen. Aus diesem Grund ist Manukaöl ein oft gewählter Zusatz in Mundwasser und Zahnpasta.

Manukaöl bei Erkältung

Manka Öl Ätherisch von Primavera
Ein ätherisches Manukaöl hilft sehr gut bei einer Erkältung, zum Beispiel das Öl von Primavera
Das Manukaöl kann auf unterschiedliche Weise gegen die Symptome einer Erkältung helfen. Ein paar Tropfen von Manukaöl werden in eine Salzlösung gegeben und die Mischung, mit Hilfe einer Nasendusche oder indem man die Lösung durch die Nase einzieht, dazu genutzt, die Nebenhöhlen durchzuspülen. Manukaöl bietet sich ideal für die Behandlung von Schleimhäuten an, da es sehr mild ist. Besser als Teebaum- oder Eukalyptus-Öl, da es die Schleimhäute nicht so sehr reizt und dennoch antibakteriell und zudem schleimlösend wirkt.

Bei Erkältung Manukaöl inhalieren

Um Erkältungserscheinungen schnell und einfach zu behandeln, werden einige Tropfen Manukaöl, zusammen mit Eukalyptus oder anderen ätherischen Ölen, in heißes Wasser gegeben und erhitzt – allerdings nicht zum Kochen gebracht. Dann werden die Dämpfe inhaliert wodurch die Nase befreit, Halsschmerzen gelindert, der Hustenreiz unterdrückt und die Genesung gefördert wird.
Für Halsschmerzen werden ein paar Tropfe Manukaöl auf einem Zuckerwürfel gegeben und gelutscht. Das lindert die Beschwerden im Halsbereich sowie Hustenreize.
Manukaöl kann auch auf die Brust eingerieben werden. Das ätherische Öl ist nicht nur ideal dazu da, um Muskeln zu entkrampfen und entspannende Massagen durchzuführen, sondern kann mit je 1 bis 2 Tropfen auf die Brust oder besser direkt unter der Nase eingerieben werden, um besser durchatmen zu können. Auch das Einschlafen und der allgemeine Schlaf wird dadurch gebessert.

Magen- und Darmprobleme mit Manukaöl behandeln

Aufgrund der sehr guten Verträglichkeit ist Manukaöl in vielerlei Hinsicht ein sehr gut verträgliches Mittel bei Magen-Darm-Erkrankungen. Sowohl in verschiedenen Pharmaprodukten, als auch in der Alternativen Medizin ist Manuka als ein Bestandteil wiederzufinden. Es hilft schnell und effektiv bei einer Magenschleimhautentzündung oder bei einem Magen-Darm Infekt. Die krampflösenden und antientzündlichen Wirkungsweisen von Manukaöl sind innerlich als auch äußerlich zu verwenden. Zu den Anwendungsgebieten gehören Magenschmerzen, Magenkrämpfe und Entzündungen im Magen-Darm Bereich, die durch Manukaöl effektiv gelindert und gebessert werden. Insbesondere in der Rinde des Manuka Baums ist die Ellagsäure enthalten, die einen zusammenziehenden Effekt auf die Magenschleimhaut hat, wodurch diese vor weiteren Reizungen und Schäden geschützt wird.

Ist Manukaöl für Tiere geeignet?

Manuka Öl wurde bereits für die klinische Behandlung von Haut- und Ohrinfektionen bei Haustieren getestet. Haustierbesitzer und ihre Manukaöl Erfahrungen sind allesamt positiv, denn die gleichen heilenden Eigenschaften, die beim Menschen positiv wirken, sind auch bei Tieren aller Art zu beobachten. Es wurde eine sehr positive Wirkungsweise gegen den Erreger Staphyloccus pseudintermedius, kurz als MRSP bezeichnet, festgestellt, der sogar gegen das Mittel Methicillin resistent ist.
In der Seoul National University in Südkorea wird akribisch mit Manukaöl geforscht, denn hier wird dem ätherischen Öl ein großes Potential für die Behandlung von oberflächlichen Infektionen bei Tieren, welche durch MRSP und MSSP Erreger verursacht werden, nachgesagt. Die Forschungen zeigen zwar noch keine eindeutigen Ergebnisse in dieser Hinsicht, allerdings kann man seinen Haustieren ein wenig Manukaöl auf kleine Wunden auftragen. Trotz der hohen Wirksamkeit sollten eigene Behandlungsversuche bei Tieren, so auch die Verwendung von Manukaöl, immer mit einem Tierarzt vorab abgesprochen werden.

Manukaöl - das besondere Teebaumöl

Das Manukaöl unterscheidet sich zu anderen Teebaumölen in vielerlei Hinsicht, aber vor allem dadurch, das es deutlich mehr Wirkstoffe in einer höherer Konzentration enthält. Deshalb gilt Manukaöl als das hochwertigste Teebaumöl. Es übertrifft alle anderen ätherischen Öle und Teebaumöle, welche in medizinischen und kosmetischen Bereichen vorkommen und genutzt werden. Mittlerweile existieren zahlreiche Manukaöl Tests aus verschiedenen Nationen, Institutionen, Forschungseinrichtungen und Universitäten. Besonders Südkorea, Neuseeland und Kanada beschäftigen sich sehr ausgiebig mit dem natürlichen Heilmittel und wie Manukaöl innere und äußere Leiden lindern und behandeln kann. Denn selbst mildes Manukaöl verfügt über eine große Wirksamkeit auf der Haut, hilft bei Erkältungen und fördert das Immunsystem. Im Zusammenspiel mit dem Fakt, dass Manukaöl ein absolut reines Naturprodukt ist, keine Nebenwirkungen aufzeigt und selbst starke Allergiker davon profitieren können, macht es zu einem der interessantesten Naturheilmittel, die aktuell untersucht werden.

Manukaöl Bio

Ätherisches Manukaöl ist mittlerweile ein wahrer Verkaufsschlager. Aufgrund der steigenden Nachfrage sind aber immer mehr gemischte und sogar minderwertige Produkte auf dem Markt erhältlich. Entweder werden dann noch andere Öle verwendet, dann muss man sich in der Regel keine Sorgen um die Qualität machen, oder es werden qualitativ schlechtere Bestandteile mit dazu gemischt. Beispielsweise wird dann bei der Herstellung hochwertiges Manuka oil mit mehreren anderen billigeren ätherischen Ölen gemischt, was die positive Wirkung negativ beeinflusst und unter Umständen sogar Hautirritationen hervorrufen kann. Würde man solch ein Manukaöl auf entzündete Stellen oder Herpes auftragen, riskiert man die Gesundheit sogar deutlich mehr. Aufgrund dessen sollte beim Kauf immer auf die Aufschrift Bio geachtet werden, damit die Qualität und die Wirkung garantiert ist. Bei Bio Produkten werden nur die besten Rohstoffe verwendet.

Wo kann man Manukaöl kaufen - Apotheke, DM, Rossmann, Müller

Manukaöl ist mittlerweile überall erhältlich. Man findet es in der Apotheke, in Drogeriemärkten wie DM, Rossmann oder Müller Markt und natürlich im Internet. Wo man den Kauf tätigt, bleibt jedem selbst überlassen, es ist allerdings darauf zu achten, dass das Manukaöl bio und rein ist. Wie bereits zuvor erwähnt, sind mittlerweile Fälschungen oder Mischungen von Ölen erhältlich, welche den Namen Manukaöl tragen. Erst bei genauerer Betrachtung fällt auf, dass es ein Mischprodukt oder eine billige Fälschung ist. Manukaöl Primavera und Neuseelandhaus Manukaöl sind beide spezialisierte Online Shops für Manukaöl. Ein weiterer Vorteil beim Kauf im Internet ist die größere Auswahl an Produkten sowie Erfahrungen und Informationen über das natürliche Heilmittel. Ab und an ist Manukaöl mit der Aufschrift Leptospermum zu sehen, welche eine direkte Verwandte der Südseemyrte ist und ebenfalls über zahlreiche positive Effekte auf den Körper und Haut verfügt. Demnach ist das kein Nachteil für die Qualität oder Wirkung, sondern eher ein Vorteil.

Quellen:
[1] Praxis Aromatherapie: Grundlagen - Steckbriefe - Indikationen ; 6 Tabellen Seite 141 von Monika Werner, Ruth von Braunschweig
[2] http://www.sanabio.de/images/PDF/sicherheitsdatenblatt/Manukaoel_MSDS_04.pdf
[3] http://cdn.shopify.com/s/files/1/0159/4180/files/msdsmanuka.html?1635
[4] https://www.soledum.de/kraft-der-natur-100-reines-cineol.html

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